Berichte Hamegen

Jungschi-Weekend Chasseral („How do you do“) am 11.-12.02.2012

Es war ein kühler, bewölkter Tag, als wir uns um 09.15 Uhr am Bahnhöfli Therwil trafen. Wir fuhren nach Biel und von dort mit dem Bus bis nach Orvin. Dann hiess es zu Fuss weitergehen bis zu unserer SAC – Hütte. Einige schnallten Schneeschuhe an. Wir kamen ca. um 14.30 Uhr an.

Bei der Hütte gab’s Essen und die Fortsetzung unserer spannenden Geschichte. Wir kochten Penne mit Tomatensauce auf einem Holzherd. Es dauert lange, bis das Wasser kochte! Das Warten hat sich gelohnt, es schmeckte sehr gut.

Am Abend gab es noch ein paar Runden „Werwölfe“. Danach hiess es ab ins Bett. Gemeinsam suchten wir einen motivierenden Weckerklingelton aus. Wir entschieden uns für den Song „How do you do“ von Roxette, der unserem Weekend den Namen gab.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag beeilten wir uns, um früh zu starten. Die Sonne strahlte und die Temperaturen waren während des Wanderns angenehm. Es waren aber nur kurze Pausen möglich. Als wir eine Weile auf der Krete wanderten, begegnete uns ein Mann. Er riet uns ab, den Gipfel des Chasserals zu besteigen, weil die Bise ausserhalb des Waldes stark blies. Er hatte gefrorene Wimpern, die Mütze und der Schal waren beide auch ganz weiss. Ganz beeindruckt beschlossen wir, nicht auf den Chasseral zu gehen und einen anderen Weg zu nehmen. Dieser Weg war nicht gepfadet. Darum lief immer jemand mit Schneeschuhen vor jemandem ohne und so klappte das prima.

Am Schluss rutschten wir mit unseren Fudischlitten die Wanderwege herunter bis nach Nods. Und so ging unser Weekend zu Ende. Wir hatten eine ganz tolle Zeit mit vielen schönen Momenten.

Bilder gibt’s hier!

Susan

Nachtwanderung Gruppe Hamegen, 22./23.10.2011

Seit zwei Jahren bin ich nun schon bei der Jungschar Ettingen & Therwil dabei, habe schon viele tolle Samstagnachmittage mit meiner Gruppe Hamegen verbracht und war schon in einigen Lagern, wie Oster-, Auffahrt- und Sommerlager dabei. Doch an einem Weekend resp. einer Nachtwanderung mit Übernachtung im Wald war ich noch nie. Dementsprechend freute ich mich riesig auf diesen Anlass. Die Wetterprognosen versprachen trockenes, aber kaltes Wetter. „Jä nu, es gibt ja warme Kleider und Schlafsäcke“. Unsere Leiterin Susan und ihre vielen Hilfsleiterinnen planten das Übernachten in sogenannten Gottardzelten und Stroh als „Isoliermatte“.

So packte ich eifrig all meine nötigen Utensilien, wie warmer Tee, eine Wurst für das Znacht, Sackmesser, Stirnlampe, unser Ördnerli, das Technix, die Bibel, etc. Nur wenige Minuten bevor ich das Haus mit dem vollbeladenen Velo verlassen wollte, erfuhr ich von der Programmänderung. Alles bleibt wie geplant, nur übernachten würden wir nicht im Wald, sondern bei Susan in der warmen Stube, weil Susan am Sonntag noch Termine hatte und es sonst zum Aufräumen des vielen Materials zu stressig geworden wäre. Ok, die wärmsten Kleider und die vielen Wärmebeutel wurden kurzerhand wieder ausgepackt, das Pyjama eingepackt und dann ging es endlich los.

Unsere Gruppe traf sich um 17.30 Uhr im Rekizet. Die Schlafutensilien und Velos blieben dort. So setzten wir Mädels, insgesamt 13, uns zu Fuss Richtung Blauen in Bewegung. Einige von uns fanden die Strecke recht kurzweilig, für andere war es eher lang und anstrengend.

Am Ziel auf dem Blauen um ca. 19.30 Uhr angekommen, nahmen wir die vorhandene Feuerstelle in Beschlag, entledigten uns der Rucksäcke und machten uns, ausgerüstet mit unseren Stirnlampen, denn mittlerweile war es dunkel geworden, auf die Suche nach Holz. Schon bald prasselte ein Feuer, worüber einige sehr froh waren und sich wärmen konnten. Jeder „brötelte“ sein mitgebrachtes Grillgut. Es wurde geplaudert und gelacht und schon bald war es wieder Zeit, um uns auf den Rückweg zu machen. Doch bevor es zum Rekizet ging, wanderten wir noch zum Gruppenplatz der Buben, um Flurina und Lena, die beiden Kleinen von Susan, abzuholen. Denen gefiel es aber so gut bei der Bubengruppe, dass sie fast nicht gehen wollten. Sie fanden es so gemütlich, denn neben ihrem Papa Oved waren nur noch Julian und Sandro dabei;-). Für mich war der Rückweg nach Ettingen ganz kurzweilig, da wir es so lustig zusammen hatten.

Im Rekizet bepackten wir wieder unsere Fahrräder und fuhren zu Tavels nach Hause. Nachdem wir unser Schlaflager im Wohnzimmer „aufgebaut“ hatten, erzählte uns Susan noch die Fortsetzung unserer Geschichte. Und schon bald war es Mitternacht und wir sangen für Cathérine happy birthday. Dafür gab es auch noch einen feinen Kuchen von Miriam. Da wir alle sehr müde waren, kehrte nun sehr schnell Nachtruhe ein.

Wir schliefen bis fast 8 Uhr und wurden von Susan mit einem feinen Zopf zum Zmorge verwöhnt. Obwohl wir nicht im Wald übernachtet hatten, war es für mich ein ganz tolles Erlebnis und nächstes Mal bin ich sicher auch wieder dabei!!!

Andrina

Gruppenplatzprogramm, 24.09.2011

Am Samstag trafen wir uns beim REKIZET. Angefangen haben wir mit ein paar Liedern. Nach dem Singen erzählte uns Susan die Geschichte weiter. Später fuhren wir mit dem Velo in den Wald an den Gruppenplatz von Hamegen. Heute machten wir Brennesselchips. Zuerst suchten wir Brennesseln und rissen die Blätter ab. Wir rösteten sie auf dem Feuer mit Butter und Gewürz bis sie richtig knusprig wurden. Als wir fertig waren mit dem Verspeisen von Brennesselchips, erzählte uns Susan die Geschichte fertig. Dann spielten wir drei Spiele. Das letzte war Mörderlis. Lustig war, dass die Mörderin nicht gemerkt hat, dass sie der Mörder war. Um 18:00 fuhren wir ziemlich schnell den Wald hinunter.
Wir hatten alle einen schönen Tag im Wald.

Fiona

Das Weekend auf dem Passwang aus der Sicht eines Fotoapparates

Der Anfang war zu Hause. Es wurde viel Gepäck bereitgelegt, durchkontrolliert und schliesslich eingepackt. Auch ich, der Fotoapparat von Susan, war dabei. Die Kinder der Jungschar besammelten sich in Ettingen, wo die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Reigoldswil begann. Leider ergab sich noch keine Gelegenheit für mich, um etwas digital festzuhalten, und so wartete ich ganz geduldig in meiner grossen Tasche neben dem zweiten Objektiv. In Reigoldswil angekommen, musste sich die ganze Gruppe zuerst einmal stärken und dann wurde es auf einmal wild. Der Rucksack kam an den Rücken und ich wurde schnell umgehängt, Flurina kam noch oben drauf. Die ganze Gruppe marschierte, nein „walkte“ zur Seilbahnstation. Uns blieb leider nicht mehr viel Zeit, denn um 18 Uhr fuhr die letzte Gondel hoch. Judith wurde vorausgeschickt und meldete unsere baldige Ankunft der Seilbahn. Gott sei Dank, es klappte gerade noch rechtzeitig. Alles Gepäck, Lena, Flurina und Nathalie fuhren mit der Gondel hoch. Ich nicht! Ich wurde von Susan durch die Schlucht getragen. Und da öffnete sich meine Tasche und es strömte herrliches Sonnenlicht hinein. Jetzt kam meine Gelegenheit, die Ereignisse festzuhalten. Es gab da so tolle Wasserfälle. Oben angekommen wurden alle Rücksäcke gefasst und nun ging“s zum Passwanghaus.

Dort angekommen, gab es ein köstliches, selbstgemachtes Nachtessen. Es bestand aus belegten Broten. Dieses feine Essen durfte die kleinere Kamera festhalten und nicht ich! Ich war auf einmal nicht mehr wichtig, sondern der Magen kam jetzt an erster Stelle! Die einen übernachteten im Haus und andere im Zelt.

Nach dieser guten Nacht ging es nach einem tollen Frühstück auf zum Seilpark. Jetzt wurde ich von Susan an Judith übergeben. Nach einer kleinen Instruktion für Judith ging es gemeinsam los. Ich musste blitzschnell reagieren, um die vorbeisausenden Kindern festzuhalten. Sie machten allerlei Gesichter: Fröhliche, sorgenvolle, konzentrierte und ängstliche Gesichter gab es. Ich durfte auch noch Füsse festhalten, die ganz geschickt auf den Seilen umhergingen oder von einem Holz zum andern hüpften. Manche flogen sogar durch die Luft mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Nach 3 Stunden war die Zeit um und alle machten sich wieder auf den Rückweg. Das Gepäck kam wieder in die Gondel, diesmal durfte ich auch mitfahren. Es waren alle müde und zufrieden in den öV zurückgekehrt. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer!

Meine Bilder!

Susans Fotoapparat